



Original Dresdner Christstollen "Komposition aus Festlichkeit und Tradition"
Die Geschichte des Dresdner Christstollen reicht bis in das Jahr 1329 zurück. Damals wurde der Stollen als sinnbildliche Darstellung eines in weiße Windeln gewickelten Christkindes, Striezel genannt. Jenes traditionsreiche Gebäck gab so dem Dresdner Striezelmarkt seinen Namen. Nach kirchlichem Dogma waren ausschließlich Mehl, Hefe und Wasser im Stollen. Da der Stollen aber ohne Butter und Milch ein schmackloses Gebäck war, wandten sich Kurfürst Ernst von Sachsen und sein Bruder Albrecht mit der Bitte an den Papst, das Butter-Verbot aufzuheben. Der heilige Vater ließ sich gegen eine Zahlung von Bußgeld erweichen. Seitdem verfeinerten die Dresdner Bäckermeister das original Dresdner Weihnachtsgebäck ständig.

